Navigation mit Access Keys

 

Bestellung Newsletter

Bestellung Newsletter

*
*
*
Ich bestelle folgende Mails:
 

Erlebnis-Bericht Streifzug Rund um den Piz Beverin

Jetzt noch einmal vom Bio-Rind, den Kräuter-Pizzockels und dem Gemüse schöpfen? Oder vor die Cufercal-Hütte sitzen und ein Naturschauspiel beobachten? Beides! «Spart noch ein wenig für mich auf», ruf ich im Gehen. Dann steh ich draussen hoch über dem Val Schons und dem Rheinwald und sehe der Sonne zu, die ihren Abgang inszeniert: Orange leuchten die Schönwetterwolken, blutrot die Felsen auf der anderen Talseite. Ein lauer Wind verwebt Herdengeläut mit dem Geruch von Männertreu.

 

Zu Gast bei Rebecca Clopath - Begonnen hat das Genuss-Trekking mit einem Besuch in Rebecca Clopaths Bauernhof in Lohn mit Köstlichkeiten aus der Küche der Bio-Köchin. Der Höhepunkt aber ist die Verkostung mit unterschiedlichsten Trinkessig-Sorten. Im nahen Center
Capricorn in Wergenstein erzählt Christina dann die Geschichte des Steinbocks. «Er war – auch wegen der vermeintlich potenzfördernden Bezoar-Kugeln in seinem Bauch – ausgerottet worden», weiss die Frau. Die letzen Exemplare hielt sich der damalige König Vittorio-Emmanuele für sein persönliches Pläsierchen im Aosatatal. Die Schweizer schickten eine Bande von Wilderern los.


Heute gibt es allein im Parc Beverin wieder Hunderte der stolzen Tiere. Am nächsten morgen wandern wir am Schamserberg mit seinen Seelein, Mooren und Blockgletschern. «Hinter dem nächsten Kamm müssen die Tiere sein», sagt unser Bergführer Markus Wey. Und da sind sie denn auch. Die älteren Herren liegen total relaxed in der Sonne, ein paar jüngere Heisssporne lassen ihre Hörner mit Karacho aufeinander prallen, es tut einem schon beim Zuschauen weh.
Doch Markus winkt ab: «Das sind nur Spielereien – Vorübungen für die Brunft.»

 

Schindelmusik - So eindrücklich die Tiere sind, noch eindrücklicher sind die Menschen, die wir treffen: Die Romanen diesseits im Val Schons, die Walser jenseits im Safiental. Gemeinsam ist ihnen, dass sie oft wegziehen (müssen) und dann ein Leben lang unter Heimweh leiden. Andere krallen sich fest an den steilen Hängen. Sie trotzen der wilden, rauen und wunderschönen Gegend ein Ein- und Auskommen ab. Etwa Eva Gredig, die Schindelmacherin in Thalkirch. Schon vor der Werkstatt ist das zu hören, was die junge Frau «Schindelmusik» nennt: Das reissende Geräusch, wenn die dünne Schindel mit Schindeleisen und Hammer vom Holz getrennt wird. Oder der Laden von Angelika, die Spensa in Safien-Platz: das ist ein Schlaraffenland mit Alpkäse, Bündner Fleisch und Konfi, Würsten und Kuchen – alles in Bio-Qualität. Wir decken uns tüchtig ein. Denn wer weiss, wann wir wiederkommen. Und so ein Stück Alpkäse oder ein Totenbeinli hilft ganz gut, die Zeit bis dahin zu überstehen.

 

Unsere neue Homepage ist online!

Surfen und blättern Sie durch die neue Website und lassen Sie sich inspierieren von unserem Winterprogramm 2016/17. Die zentrale Suche ermöglicht Ihnen rasch und einfach Ihr Angebot zu finden. Zudem können Sie im Suchfeld "Volltext-/Codesuche" neben einem Begriff auch die Code-Nummer aus der Broschüre eintippen und landen direkt beim Angebot. Natürlich ist die Seite ebenfalls optimiert für Tablet und Smartphone.

 

Interview mit unserem technischen Leiter Markus Wey

Unser technischer Leiter Markus Wey gewährt den Lesern von Bildung Schweiz einen Einblick über die Lawinenkunde und unsere Lawinenkurse - danke für den spannenden und lehrreichen Artikel